Millionen-Fonds zwei Jahre nach Fabrikeinsturz in Bangladesch

Zwei Jahre nach einem Fabrikeinsturz in Bangladesch mit mehr als 1000 Toten ist ein lange geplanter Fonds für Opfer und Angehörige mit 30 Millionen US-Dollar aufgefüllt. In den letzten Tagen vor dem G7-Gipfel habe die internationale Privatwirtschaft noch fehlende 2,4 Millionen US-Dollar bereitgestellt, berichtet die Bundesregierung. Damit sei zwar das Problem mangelnder ökologischer und sozialer Standards in der Lieferkette nicht gelöst, hieß es. Aber ohne diesen Fonds könnten die G7-Staaten kaum glaubwürdig über das Thema sprechen.