EnBW legt bei Windkraft weiter zu

Deutschlands drittgrößter Stromkonzern EnBW setzt verstärkt auf Windkraft.

EnBW legt bei Windkraft weiter zu
Jens Büttner EnBW legt bei Windkraft weiter zu

Schon jetzt liefere der im September vollständig in Betrieb genommene Windpark EnBW Baltic 2 «einen erheblichen operativen Ergebnisbeitrag», sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux am Freitag bei der Vorstellung der Quartalszahlen.

Für das Gesamtjahr rechnet die EnBW vor allem aufgrund des größten Windparks in der deutschen Ostsee und weiteren Windkraftprojekten auf See und auf dem Land mit einer Steigerung des operativen Ergebnisses im Bereich der erneuerbaren Energien «von mindestens 20 Prozent» im Vergleich zum Vorjahr.

In den ersten neun Monaten verdiente die Sparte vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen gut 156 Millionen Euro, 7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lag der Anteil der Sparte am bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nach neun Monaten bei 9,6 Prozent.

Das Unternehmen insgesamt verbuchte bis Ende September einen Konzernüberschuss in Höhe von 710,8 Millionen Euro - nach einem Verlust von 770,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Allerdings stand zum Halbjahr noch ein Gewinn von etwas mehr als einer Milliarde Euro in den Büchern. Im dritten Quartal hat der Energieversorger also rund 346 Millionen Euro Verlust gemacht. Das Unternehmen selbst weist keine Zahlen für das Jahresviertel aus und konnte zu den Gründen zunächst keine Angaben machen.