Ende bei De-Bruyne-Poker nicht in Sicht

Eine Ende des Pokers um einen möglichen Wechsel von Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg ist nicht in Sicht. «Es gibt nichts Neues. Wir werden in den nächsten Tagen sehen. Es ist auch schwer für den Spieler», sagte De Bruynes Berater Patrick De Koster in Wolfsburg.

Ende bei De-Bruyne-Poker nicht in Sicht
Federico Gambarini Ende bei De-Bruyne-Poker nicht in Sicht

VfL-Manager Klaus Allofs wollte sich zum Stand der Verhandlungen nicht äußern. Der Vizemeister strebt eine Entscheidung noch vor dem nächsten Bundesligaspiel am Freitag gegen Schalke 04 an.

De Bruyne wird seit Wochen mit Manchester City, Paris St. Germain und Bayern München in Verbindung gebracht. Der deutsche Rekordmeister hatte am Montag dementiert, beim belgischen Fußball-Nationalspieler «aktiv» zu werden. Zuletzt war auch über Manchester United als möglichem Interessenten berichtet worden. Als Favorit gilt nach wie vor der Stadtrivale ManCity, der mehr als 70 Millionen Euro bieten soll. Laut Medienberichten soll der VfL 80 Millionen Euro fordern, Bestätigungen für diese Zahlen gibt es nicht.

Ein Wechsel nach England wäre noch bis kommenden Dienstag möglich. Das Zeitfenster für auf die Insel wechselnde Spieler endet erst am 1. September, einen Tag nach dem Ende der Transferfrist in Deutschland.

Obwohl sich Allofs bislang nicht zu möglichen personellen Alternativen äußerte, nehmen die Spekulationen darüber inzwischen Fahrt auf. In den Wolfsburger Zeitungen und der Onlineausgabe des Fachmagazins «Kicker» werden unter anderen der Brasilianer Dante vom FC Bayern für die Defensive und der Belgier Dennis Praet vom RSC Anderlecht für die Offensive als mögliche Zugänge genannt - falls De Bruyne den VfL verlässt.