Ende der Eiszeit: Obama ermuntert Castro zu Reformen

Bei seinem historischen Besuch auf Kuba hat US-Präsident Barack Obama für mehr Meinungsfreiheit in dem Land geworben. Amerika glaube an die Demokratie, sagte er. Am Rande des Besuchs wurden rund 180 Dissidenten kurzzeitig festgenommen. Kubas Staatschef Raúl Castro bestritt, dass es politische Gefangene in Kuba gebe. Kuba argumentiert, dass Andersdenkende nicht aus politischen Gründen verurteilt worden seien - es handele sich um Söldner, die aus dem Ausland finanziert würden, um Kuba zu destabilisieren. Oder es werden andere Delikte wie Landesverrat als Grund genannt.