Ende des Billiggelds: Ex-Fed-Chef Greenspan rechnet mit Finanzstress

Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan hält ein reibungsloses Ende der ultralockeren Geldpolitik für unwahrscheinlich. «Ich glaube nicht, dass dies möglich ist», sagte Greenspan bei einer Veranstaltung der Denkfabrik Council of Foreign Relations in New York. Die Fed hatte gestern milliardenschwere Anleihekäufe eingestellt, mit denen sie seit etwa zwei Jahren Geld in die Finanzmärkte pumpte, um die Konjunktur zu stützen. Greenspan, der die Notenbank von 1987 bis 2006 leitete, äußerte sich kritisch zu dem Programm. An den Märkten wird Mitte 2015 die Zinswende erwartet.