Enttäuschendes 0:0 für Brasilien - Guerrero trifft für Peru

Fußball-Rekordweltmeister Brasilien hat in seinem ersten Spiel bei der Copa America Centenario enttäuscht. Die Mannschaft von Trainer Carlos Dunga kam im Rose Bowl von Pasadena gegen Ecuador nicht über ein 0:0 hinaus.

Enttäuschendes 0:0 für Brasilien - Guerrero trifft für Peru
Javier Valdes Enttäuschendes 0:0 für Brasilien - Guerrero trifft für Peru

Letztlich hatten die Brasilianer sogar noch Glück, dass ein regulärer Treffer Ecuadors nicht anerkannt wurde. Nach einer Flanke von Miler Bolaños lenkte Brasiliens Torwart Alisson in der 66. Minute den Ball ins eigene Netz. Der Linienrichter hatte jedoch fälschlicherweise entschieden, dass der Ball bei der Hereingabe die Grundlinie überschritten hatte.

Für die Seleçao hatten Coutinho (6. Minute) und Lucas (84.) die besten Torchancen. Insgesamt zeigte die Mannschaft jedoch ohne ihren Superstar Neymar, der wegen des Olympiaturniers seine Copa-Teilnahme abgesagt hatte, wenig Kreativität. Ecuador sicherte sich verdient den Punkt.

Paolo Guerrero sorgte für einen erfolgreichen Start seiner peruanischen Nationalmannschaft. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Bayern München und dem Hamburger SV erzielte in Seattle beim 1:0-Sieg gegen Haiti das entscheidende Tor.

Guerrero köpfte in der 61. Minute eine Linksflanke mühelos aus fünf Metern ein. Peru übernahm durch den Erfolg die Führung in der Vorrundengruppe B.

Costa Rica und Paraguay trennten sich 0:0. In einer an Höhepunkten armen Partie konnten sich beide Teams bei schwülen 32 Grad Celsius in Orlando kaum Chancen erarbeiten. Eine Tormöglichkeit für Paraguay hatte Dario Lezcano vom FC Ingolstadt mit einem Kopfball in der 65. Minute. Costa Ricas Kendell Watson sah in der Nachspielzeit wegen Foulspiels Rot.

Durch das Remis sind die USA nach dem ersten Spieltag Schlusslicht der Gruppe A. Das Team von Jürgen Klinsmann hatte sein Auftaktmatch 0:2 gegen Kolumbien verloren. Am Dienstag stehen die Amerikaner in Chicago Costa Rica gegenüber. Kolumbien trifft auf Paraguay.