Enttäuschung nach EU-Flüchtlingsgipfel - viele Fragen offen

Mehr Geld, mehr Schiffe und trotzdem viel Kritik: Die EU-Staaten haben mit ihren Beschlüssen zur Flüchtlingspolitik auf dem Sondergipfel in Brüssel vielerorts Enttäuschung ausgelöst. Die angekündigte Verdreifachung der Kapazitäten für die Seenotrettung im Mittelmeer reiche bei weitem nicht aus, um künftig Katastrophen zu verhindern, hieß es fast einhellig. Während sich die Staaten bei der akuten Seenothilfe und dem Grenzschutz einig waren, vertagten sie umstrittene Themen. Diese drehen sich um die Frage, was mit Flüchtlingen geschieht, die es bereits nach Europa geschafft haben.