Eon will 380 Millionen Schadenersatz für Atom-Moratorium

Der Energiekonzern Eon fordert von der Bundesregierung 380 Millionen Schadenersatz für das dreimonatige Atom-Moratorium nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Dabei gehe es um entgangene Gewinne wegen der Abschaltung der Kernkraftwerke Unterweser und Isar 1 , sagte ein Sprecher der dpa. Kanzlerin Angela Merkel und ihre damalige schwarz-gelbe Koalition hatten das Moratorium im März 2011 beschlossen, die acht betroffenen Anlagen wurden anschließend für immer stillgelegt.