Ermittlungen gegen 36 Verdächtige nach Neonazi-Überfall in Weimar

Nach dem Angriff von Neonazis auf eine Maikundgebung in Weimar hat die Erfurter Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ausgeweitet. Wie Innenminister Holger Poppenhäger im Landtagsinnenausschuss erklärte, wird jetzt gegen 36 Tatverdächtige wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ermittelt. Sie kommen überwiegend aus Brandenburg und Sachsen, drei stammen aus Hessen und Thüringen. Bei dem Überfall waren drei Menschen leicht verletzt worden. Ein Großteil der Verdächtigen soll Bezüge zur NPD-Jugendorganisation haben.