Erhöhte Krebsrate um stillgelegten Atomreaktor Hamm-Uentrop

Rund um den stillgelegten Atomreaktor in Hamm-Uentrop sind vermehrt Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Frauen festgestellt worden. Das Krebsregister NRW errechnete ein um 64 Prozent erhöhtes Risiko. Es gebe aber keine Hinweise auf den Atomreaktor als Verursacher, hieß es aus dem NRW-Umweltministerium. Möglicherweise gehe der Effekt auf vermehrte Vorsorge-Untersuchungen verunsicherter Menschen zurück, sagte Oliver Heidinger, Leiter des Krebsregisters NRW. Darauf deute hin, dass überdurchschnittlich viele der Tumore in einem Anfangsstadium entdeckt worden seien.