Ermittler überprüfen nach Misshandlungen Flüchtlingsunterkünfte

Nach der Misshandlung von Flüchtlingen in einer nordrhein-westfälischen Notunterkunft durch Wachleute haben das Land und der private Betreiber Konsequenzen gezogen. Dem Sicherheitsdienst sei gekündigt worden, teilte die zuständige Bezirksregierung mit. Sie hat auch zur Auflage gemacht, dass nur noch geprüftes Sicherheitspersonal mit Führungszeugnis die Flüchtlinge schützen darf. Außerdem ist ein Mindestlohn zu zahlen. In der Notunterkunft in Burbach sollen Wachmänner einen etwa 20-jährigen Algerier misshandelt und gedemütigt haben. Es gibt ein Handy-Foto von dem Vorfall.