Ermittler prüfen nach tödlichem Zugunglück Fehlerquellen beim Notruf

Ein fehlgeleiteter Notruf hat womöglich zu dem schweren Zugunglück im oberbayerischen Bad Aibling mit elf Toten beigetragen. Der Fahrdienstleiter habe nach den bisherigen Ermittlungen zuerst ein falsches Signal gesendet - und dann in der Hektik wohl die Tasten zweier verschiedener Warnrufe verwechselt, berichtete die «Bild» - die Zeitung beruft sich dabei auf den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. Das wollte die Staatsanwaltschaft zwar so konkret nicht bestätigen. Doch auch die Ermittler prüfen derzeit mögliche Fehlerquellen beim Notruf.