Ermittler schließen Brandstiftung in Duisburg aus

Das verheerende Feuer mit drei Toten in Duisburg ist nach ersten Ermittlungen nicht absichtlich gelegt worden. Eine vorsätzliche Brandstiftung und eine politisch motivierte Tat in dem von vielen Ausländern bewohnten Haus schließe man aus, sagte ein Polizeisprecher.

Ermittler schließen Brandstiftung in Duisburg aus
Maja Hitij Ermittler schließen Brandstiftung in Duisburg aus

Das Feuer war am frühen Dienstagmorgen in einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich im ganzen viergeschossigen Haus ausgebreitet. Eine 33 Jahre alte Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von acht und 14 Jahren starben. Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung soll eine brennende Kerze den Brand ausgelöst haben.

Weitere Opfer seien in der Brandruine im Stadtteil Meiderich nicht gefunden worden. Die Einsatzkräfte sind mehrmals durch die teils völlig verwüsteten Wohnungen gegangen und räumten Geröll beiseite, wie der Polizeisprecher sagte. Dabei seien aber keine weiteren Leichen entdeckt worden. Es werde auch kein Bewohner vermisst. Von 26 Verletzten, welche die Duisburger Feuerwehr nach eigenen Angaben in Krankenhäuser brachte, sind fast alle noch am Dienstag wieder entlassen worden.

Vor fast genau zwei Jahren hatte es nur wenige Häuser entfernt schon einmal gebrannt, auch damals starben drei Menschen.