Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Galgen bei Pegida-Demo

Ausländerfeindliche Sprüche und Hetzreden sind bei Pegdia-Demos in Dresden gang und gäbe. Die Anhänger halten sich kaum mehr zurück. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Galgen bei Pegida-Demo
Nadine Lindner Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Galgen bei Pegida-Demo

Eine bei einer Pegida-Demonstration in Dresden zur Schau gestellte Galgenattrappe für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihren Vize Sigmar Gabriel (SPD) hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und öffentlicher Aufforderung zu Straftatenm, sagte Staatsanwalt Jan Hille.

Grundlage der Ermittlungen seien im Internet veröffentliche Bilder des Galgens und die Feststellungen der Polizei während der Demonstration. Der Galgenbauer sei namentlich nicht bekannt, sagte Hille. Deshalb werde gegen Unbekannt ermittelt. Auf die zur Last gelegten Taten stünden Geld- oder Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.