Erneut Flüchtlingsschiffe im Mittelmeer in Seenot

Nach dem verheerenden Flüchtlingsunglück mit wahrscheinlich Hunderten Toten sind im Mittelmeer erneut Boote mit Migranten in Seenot geraten. Italien und Malta hätten nach Hilferufen der drei Boote Rettungseinsätze eingeleitet, sagte Italiens Regierungschef Matteo Renzi. Ein Schlauchboot mit 100 bis 150 Menschen an Bord befand sich laut Renzi am Nachmittag etwa 55 Kilometer vor der Küste Libyens. Auf einem größeren Schiff seien etwa 300 Menschen. Erst am Wochenende war ein Fischerboot gekentert. Weit mehr als 700 Menschen könnten gestorben sein.