Erneuter Prozess um 300 000 gekaperte Rechner

Mehr als 300 000 Computer soll ein Mann aus Bayern unbemerkt mit einem «Trojaner» infiziert haben. Der 29-Jährige muss sich von heute an erneut wegen des Ausspähens von Daten und Computerbetrugs vor dem Landgericht Kempten verantworten. Ihm wird vorgeworfen, mit einem Komplizen ein sogenanntes «Botnetz» aufgebaut und die Leistung der gekaperten Rechner genutzt zu haben, um virtuelles Geld in der digitalen Währung Bitcoin zu generieren. Der Bundesgerichtshof hatte ein erstes Urteil gegen den Mann aufgehoben.