Erneutes Milliarden-Handelsdefizit Japans

Teure Brennstoffimporte und ein schwacher Yen haben Japan erneut ein Milliarden-Defizit in seiner Handelsbilanz gebracht. Nach Angaben der Regierung in Tokio betrug das Defizit im November umgerechnet rund 9,2 Milliarden Euro, das ist bereits der 17. Monat in Folge mit einer negativen Handelsbilanz. Wegen der Abschaltung der Kernkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima im März 2011 ist Japan auf teure fossile Brennstoffe zur Stromproduktion ausgewichen.