Erste Fälschungsvorwürfe bei Parlamentswahl in Russland

Bei der Parlamentswahl in Russland sind erste Vorwürfe versuchter Fälschung laut geworden. Der Oppositionskandidat Wladimir Ryschkow beklagte, dass in seinem Wahlkreis im sibirischen Altai-Gebiet Studenten für eine mehrfache Stimmabgabe bezahlt würden. Die Chefin der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, kündigte in Moskau eine Untersuchung an. Falls sich die Vorwürfe erhärteten, drohten den Verantwortlichen Strafverfahren. Bei der Wahl inmitten einer wirtschaftlichen Rezession will die Regierungspartei Geeintes Russland die Macht von Präsident Wladimir Putin festigen.