Erste Hinweise nach Schändung von KZ-Gedenkstätte Dachau

Nach dem Diebstahl der Eingangstür zum ehemaligen Konzentrationslager in Dachau mit der Inschrift «Arbeit macht frei» hat die Polizei erste Hinweise - eine konkrete Spur gibt es aber noch nicht. Die Polizei prüfe einen möglichen Neonazi-Hintergrund, es werde aber in alle Richtungen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Die Tat löste große Bestürzung aus. «Diese Schändung ist grässlich und schockierend», sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, der «Bild». Sicherheitskräfte hatten das Fehlen der Tür gestern entdeckt.