Erste Kontrollen in Athen beendet

Vertreter der internationalen Geldgeber haben ihre Ersten Kontrollen in Athen beendet. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, betrafen die Prüfungen die Kassenlage des Staates.

Die Kontrollen dauerten danach nur etwa 24 Stunden. In der kommenden Woche werden die Kontrolleure erneut in Athen erwartet. Dann gehe es um die Lage des Bankensystems.

Die Kontrolleure hätten nicht direkt die Ministerien aufgesucht, sondern die Informationen in einem Arbeitsraum in einem zentralen Hotel in Athen erhalten, hieß es.

Das Kredithilfsprogramm für Athen ist von der Eurogruppe bis Ende Juni verlängert worden. Allerdings muss der Abschluss des vor allem in Griechenland umstrittenen Rettungsprogramms bestätigt werden, bevor die noch bereitstehenden Milliardenhilfen fließen. Deshalb werden die Reformen und Sparpläne überprüft. Das soll bis April geschehen. Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission hatten sich erstmals nach dem Machtwechsel in Athen am 11. März in Brüssel mit den Griechen getroffen.