Erster Angeklagter aus der Kölner Silvesternacht verurteilt

Erstmals ist ein Tatverdächtiger aus der Kölner Silvesternacht verurteilt worden. Ein 23 Jahre alter Marokkaner wurde am Mittwoch vom Amtsgericht Köln wegen Diebstahls zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Dazu kommt eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen.

Der Asylsuchende hatte einer Frau auf dem Bahnhofsvorplatz das Handy aus der Hand gerissen. Die Frau konnte den Täter aber einholen, Polizisten nahmen ihn fest. Die Polizei fand bei dem Mann auch eine geringe Menge an Betäubungsmitteln: 0,1 Gramm Amphetamin.

In der Silvesternacht war es in Köln massenweise zu Straftaten gekommen. Entsetzen hatten vor allem die sexuellen Übergriffe auf Frauen ausgelöst. Sie sollen von Männern umzingelt, bedrängt und bestohlen worden sein. Es wurden auch Vergewaltigungen angezeigt.