Erster Prozess zu Loveparade-Katastrophe wird entschieden

Im Prozess um Entschädigung für einen Feuerwehrmann nach seinem Einsatz beim Loveparade-Unglück vor fünf Jahren will das Landgericht Duisburg heute eine Entscheidung verkünden. Es ist das erste Verfahren zu der Tragödie. Das Gericht hatte schon Anfang September erklärt, dass es keinen Anspruch erkennen kann. Hier gehe es «um ein typisches Berufsrisiko». Der Helfer fordert 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Land und vom Veranstalter. Nach eigenen Worten erlitt er eine posttraumatische Belastungsstörung.