Erstmals nach Unfall wieder russische Proton-M-Rakete gestartet

Knapp drei Monate nach einer schweren Panne hat Russland den Betrieb von Proton-M-Trägerraketen wieder aufgenommen. Vom Weltraumbahnhof Baikonur sei eine Rakete mit einem sechs Tonnen schweren Kommunikationssatelliten ins All gestartet, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Astra 2E soll im Orbit 15 Jahre lang helfen, die Fernseh- und Internetverbindungen in Europa und Afrika zu verbessern. Es war der erste Start einer Proton-M seit einem Unfall Anfang Juli. Damals war kurz nach dem Abheben die Rakete samt drei Satelliten explodiert.