Es bleibt kühl, aber zunehmend sonnig

Am Rande eines Hochs über den Britischen Inseln wird mit einer nördlichen Strömung Polarluft nach Deutschland gelenkt. Sie kommt zunehmend unter Hochdruckeinfluss, berichtet der Deutsche Wetterdienst.

Es bleibt kühl, aber zunehmend sonnig
Sven Hoppe Es bleibt kühl, aber zunehmend sonnig

Im Tagesverlauf bilden sich von der Lausitz über das Erzgebirge bis zum Allgäu wiederholt Schnee- und Graupelschauer, die vorübergehend auch in tieferen Lagen kurz für Glätte sorgen können. Liegen bleibt der Schnee nur oberhalb von 800 m. Am Alpenrand kann es im Tagesverlauf zu 5 bis 10 cm, in Schauerstraßen bis zu 15 cm Neuschnee kommen. Sonst fallen oberhalb von 800 m nur wenige Zentimeter.

Am Nachmittag sind im Südosten auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. In kräftigen Schauern und auf den Gipfeln der östlichen Mittelgebirge kann es zu Windböen um 55 km/h kommen. In der Nacht zum Dienstag gibt es am Alpenrand noch weitere Schneeschauer oder Schneefälle, dabei können nochmals bis 5 cm fallen. Es ist erneut verbreitet mit leichtem Frost zu rechnen, nur an den Küsten und im Nordwesten bleibt es frostfrei.

Am Dienstag ist es im Südosten zunächst wolkig. Am östlichen Alpenrand kann es anfangs noch etwas schneien. Sonst scheint die Sonne. Im Norden nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf jedoch zu und am Nachmittag kann es dort vereinzelt etwas regnen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 7 und 14 Grad, wobei es im Westen und Südwesten am mildesten ist. Der schwache bis mäßige Wind kommt überwiegend aus nordwestlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch breiten sich die dichten Wolkenfelder von Norden her südwärts aus. Am Nordrand der Mittelgebirge kann es dabei etwas regnen. Im Süden bleibt es noch überwiegend klar. Die Temperatur sinkt auf 5 Grad im Norden bis -2 Grad im Süden, am Alpenrand kann es auch noch etwas kälter werden.