Esa schickt Wissenschaftssatelliten ins All

Ein neuer Wissenschaftssatellit soll als eine Art Pfadfinder Technik zur Messung von Gravitationswellen im All testen. Mit einem Tag Verspätung schickt die Europäische Weltraumorganisation Esa «Lisa Pathfinder» vom Weltraumbahnhof Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana los.

Esa schickt Wissenschaftssatelliten ins All
ESA–D. Ducros Esa schickt Wissenschaftssatelliten ins All

Der Start war wegen technischer Probleme bei der Vega-Trägerrakete um einen Tag verschoben worden. Der Satellit soll sein Ziel in etwa 1,5 Millionen Kilometer Entfernung von der Erde Richtung Sonne erreichen. Eine großangelegte Mission zum Messen von Gravitationswellen ist in etwa 20 Jahren geplant.

Die Existenz von Gravitationswellen hatte bereits Albert Einstein vor rund 100 Jahren vorhergesagt. Sie gehören zu den am schwersten fassbaren Kräfte im Universum und breiten sich im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit aus.