Essen als Performance: Künstler kocht im Museum

Für Kunst und Essen gilt gleichermaßen: Es ist Geschmackssache. Deshalb liegt es wohl nahe, beides zu verbinden. Der Künstler Conor Gilligan macht das seit einiger Zeit in der Bremer Weserburg.

Essen als Performance: Künstler kocht im Museum
Carmen Jaspersen Essen als Performance: Künstler kocht im Museum

Jeden Mittwochmittag tischt er im ehemaligen Restaurant des Museums für moderne Kunst vegane Gerichte auf - alles garantiert selbst gemacht, vom Essen bis zur Inneneinrichtung.

Ein begnadeter Koch war Gilligan jedoch nicht von Anfang an. «Vor zwei Jahren haben die Leute noch gesagt, mein Essen schmeckt interessant», sagt er. Seither muss er sich verbessert haben, denn sein Mittagstisch ist immer gut besucht.

Als Gastronomie will Gilligan das Projekt «zum penGwyn» aber nicht verstanden wissen, sondern als kulinarische Performance ähnlich der Eat Art von Daniel Spoerri. Und deshalb hat das Ganze auch im August ein Ende. Dann widmet sich Gilligan dem nächsten Kunstprojekt.