Lucke will sich mit Parteifreunden beraten

Der als AfD-Chef abgewählte Bernd Lucke lässt seine Zukunft in der Partei vorerst offen. Er wolle noch mit Parteifreunden darüber beraten, sagte der Parteigründer am Rande des Parteitags in Essen. Zusammen mit Vertretern des Vereins «Weckruf 2015» wolle er entscheiden, wie es weitergehe. Lucke hatte den Verein im Mai 2015 gegründet, um sich gegen rechte Strömungen in der Partei abzugrenzen. Noch sei er Parteimitglied der AfD, sagte Lucke. So lange dies so sei, wolle er sich zu einem Parteiaustritt nicht äußern.