ETA-Häftlinge räumen erstmals zugefügtes Leid ein

Wichtige Annäherung im Dauerkonflikt des Baskenlandes: Erstmals haben in Spanien inhaftierte Mitglieder der ETA das von ihrer Separatisten-Organisation verursachte Leid eingestanden. Das «Kollektiv der Baskischen Politischen Gefangenen», die selbst ernannte Vertretung der ETA-Häftlinge, erklärte sich zudem erstmals dazu bereit, gemeinsam mit den Behörden Wege zur Wiedereingliederung entlassener Aktivisten in die Gesellschaft zu prüfen. Zur Zeit sitzen noch rund 600 ETA-Angehörige in Spanien und Frankreich hinter Gittern.