EU-Gipfel besiegelt engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung

Die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Länder haben eine engere Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik beschlossen. Bei ihrem Gipfel in Brüssel scheiterte Frankreichs Staatspräsident François Hollande jedoch mit dem Vorstoß, europäische Partner für seine teuren Kriegseinsätze in Afrika mitbezahlen zu lassen. Die «Chefs» debattierten auch über Wirtschaftsreformen. Der Versuch von Kanzlerin Angela Merkel, die EU-Staaten mit verpflichtenden Verträgen dazu zu bringen, ihre Wirtschaftssysteme wetterfest zu machen, wurde aufgeschoben.