EU-Kommission: Frankreich bekommt Defizit nicht in den Griff

Ungeachtet eines milliardenschweren Sparpakets bekommt Frankreich sein ausgeufertes Defizit auch auf längere Sicht nicht in den Griff. Bis 2016 werde die Neuverschuldung bei unveränderter Politik auf 4,7 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Das berichtet die EU-Kommission in ihrem Herbst-Konjunkturgutachten. Die französische Regierung erwartet nach eigenen Angaben vom Oktober für das übernächste Jahr hingegen einen wesentlich niedrigeren Wert von 3,8 Prozent. Paris will erst 2017 die Defizitgrenze von 3 Prozent einhalten.