EU-Kommission gegen Bußgelder für Spanien und Portugal

Die Defizitländer Spanien und Portugal sollen nach einer Entscheidung der EU-Kommission vorerst von Geldbußen verschont bleiben. Die Spitzen der Brüsseler Behörde konnten sich heute nicht dazu durchringen, konkrete Strafzahlungen vorzuschlagen. Selbst symbolische Strafen hätten nichts an der Vergangenheit geändert und sie wären von der Bevölkerung nicht verstanden worden, verteidigte EU-Währungskommissar Pierre Moscovici die Entscheidung. Bis zum 15. Oktober sollen Spanien und Portugal nun neue Pläne präsentieren, wie sie ihre Haushalte in Ordnung bringen wollen.