EU-Kommission offen für Kompromiss bei Bankenabwicklung

Die EU-Kommission ist im Streit um einheitliche Regeln zur Abwicklung maroder Banken offen für Alternativen. Er sei überzeugt, dass ein Kompromiss gefunden werden könne, der pragmatisch sei und mit dem alle leben können, sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier im litauischen Vilnius bei einem Treffen der EU-Finanzminister. Mit Blick auf die Bedenken Deutschlands sagte Barnier, er halte das für ganz normale Diskussionen. Für so eine «Revolution im Bankensektor» brauche man Zeit. Berlin hält die bestehenden EU-Verträge als Rechtsgrundlage nicht für ausreichend.