EU-Länder zerstritten über Armutseinwanderung

Die EU-Staaten wollen weniger Geld für die Unterstützung von Armutseinwanderern ausgeben - sind aber zerstritten über den richtigen Weg. Deutschland und Großbritannien forderten beim EU-Innenministertreffen in Brüssel mehr Maßnahmen auf europäischer Ebene gegen den Missbrauch von Sozialleistungen. Sonst werde man an Brüssel vorbei Lösungen finden, um EU-Ausländern etwa aus Bulgarien und Rumänien den Zugang zu solchen Leistungen zu erschweren, sagte der amtierende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Dagegen sieht die EU-Kommission keinen Bedarf zum Handeln.