EU-Minister debattieren weiter über Flüchtlingsverteilung

Die Krisenberatungen der EU-Innenminister zur Flüchtlingskrise dauern länger als geplant. Wie Diplomaten in Brüssel berichteten, wurde die Sitzung zeitweilig unterbrochen, um Raum für Gespräche in kleinen Runden zu geben. Es ging um die Verteilung von 120 000 Flüchtlingen - das hatte die EU-Kommission vergangene Woche vorgeschlagen. Nach Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière gab es bei dem Treffen nur eine grundsätzliche Verständigung, insgesamt 160 000 Flüchtlinge zu verteilen. Über die Umsiedlung von 40 000 Flüchtlingen herrscht endgültiges Einvernehmen.