EU-Minister suchen gemeinsame Linie für Bankenabgabe

Die EU-Finanzminister haben in Luxemburg über eine Abgabe gesprochen, mit der schrittweise ein neuer Notfalltopf für europäische Pleitebanken aufgebaut werden soll.

Der österreichische Ressortchef Hans Jörg Schelling forderte, es müssten dabei alle Banken gleich behandelt werden. Berlin tritt Diplomaten zufolge hingegen dafür ein, vor allem Großbanken zu belasten und kleine Geldhäuser, die weniger Risiken ausgesetzt sind, zu schonen. Die Minister warten immer noch auf einen konkreten Vorschlag der EU-Kommission, wie diese Abgabe ausgestaltet werden könnte.

Der Notfalltopf soll mit Bankengeldern aufgebaut werden und letztlich einen Umfang von 55 Milliarden Euro haben.