EU protestiert gegen Haftstrafe für Journalistin in Aserbaidschan

Die EU hat gegen das Urteil gegen eine Journalistin in der autoritären Südkaukasusrepublik Aserbaidschan protestiert. Ihr Fall müsse in einem transparenten und fairen Prozess neu aufgerollt werden, forderten die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der für die EU-Nachbarschaft verantwortliche Kommissar Johannes Hahn in der Nacht. Die investigative Journalistin Chadidscha Ismailowa war gestern in einem umstrittenen Prozess zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ihr wurden mehrere Finanzvergehen vorgeworfen, wie etwa Steuerhinterziehung und Unterschlagung.