EU richtet Luftbrücke in Ebola-Gebiete ein

Die Europäische Union richtet eine Luftbrücke in die von der Ebola-Epidemie betroffenen Staaten in Westafrika ein. Mit rund einer Million Euro sollten Flüge nach Sierra Leone, Liberia und Guinea finanziert werden. Das kündigte die EU-Kommission an. Die erste von drei Großraummaschinen werde am Freitag rund 100 Tonnen Hilfsgüter von Amsterdam nach Sierra Leone bringen. Mit weiteren drei Millionen Euro will die EU ein Evakuationssystem aufbauen, mit dem im Notfall infizierte internationale Hilfskräfte in weniger als 48 Stunden in europäische Krankenhäuser gebracht werden können.