EU steht vor erster Strafempfehlung gegen Defizitsünder

Die EU-Kommission wird heute eine Strafempfehlung für die Defizitsünder Spanien und Portugal abgeben. Den beiden Euro-Ländern wird vorgeworfen, nicht konsequent genug gegen ihre Haushaltsdefizite vorgegangen zu sein. Spanien wies 2015 ein Defizit von 5,1 Prozent auf, Portugal verzeichnete 4,4 Prozent. Erlaubt ist laut Euro-Stabilitätspakt maximal eine jährliche Neuverschuldung von 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung.