EU-Verantwortlicher: Griechenland soll Folgeprogramm bekommen

Als erstes Euro-Krisenland soll Griechenland nicht einfach aus seinem Rettungsprogramm internationaler Geldgeber aussteigen können. Im Gespräch sei für 2015 eine «strukturierte und vertragliche Vereinbarung» zwischen Athen und den Institutionen der Eurozone, sagte ein EU-Verantwortlicher in Brüssel. Um welche Beträge es geht, möglicherweise auch für eine vorbeugende Kreditlinie, blieb zunächst offen. Die Euro-Finanzminister werden am Donnerstag darüber debattieren. Athen erhielt bisher zwei Hilfsprogramme mit einem Umfang von insgesamt rund 240 Milliarden Euro.