Euro fällt auf tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren

Der Euro ist zu Beginn des neuen Jahres auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Die Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank habe die Gemeinschaftswährung belastet, hieß es aus dem Handel. Am Morgen rutschte der Euro auf 1,2035 US-Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit Juni 2010. EZB-Chef Mario Draghi bekräftigte im «Handelsblatt» noch einmal die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen eine zu niedrige Inflation.