Euro-Länder beraten über neue Geldforderung aus Athen

Die Euro-Länder haben über die Forderung des pleitebedrohten Griechenlands beraten, 1,2 Milliarden Euro Banken-Hilfsgeld wieder zurückzubekommen.

Eine Entscheidung steht noch aus, das Vorbereitungsgremium der Euro-Finanzminister werde «zur gegebenen Zeit» wieder darüber sprechen, teilte ein Sprecher des Euro-Krisenschirms EFSF mit.

Laut früheren Informationen der griechischen Zeitung «Kathimerini» macht Athen geltend, es habe zu viel geparktes Hilfsgeld für die Bankenrettung an den Euro-Krisenfonds in Luxemburg zurückgezahlt. Athen hatte Ende Februar 10,9 Milliarden Euro an den EFSF zurückgegeben und möchte 1,2 Milliarden Euro davon wiederhaben, weil Hilfen insbesondere für kleinere Banken geflossen waren.

Es gebe in der Eurogroup Working Group (EWG) Übereinstimmung, dass Griechenland rechtlich gesehen nicht zuviel an den EFSF zurückgezahlt habe, so der EFSF-Sprecher. In der EWG sind die Staatssekretäre der Finanzministerien der 19 Euro-Länder vertreten.

Der strittige Betrag gehört nicht zu den 7,2 Milliarden Euro, die Griechenland aus verschiedenen Quellen noch zustehen, aber bisher blockiert sind, weil das Hilfsprogramm noch nicht abgeschlossen ist.