Experte: Wangerooge-Pottwale waren vermutlich schlecht ernährt

Die auf Wangerooge gestrandeten Pottwale hatten vor ihrem Tod vermutlich Probleme, geeignete Nahrung zu finden. Im Magen des einen Pottwals habe man nur einen einzigen Tintenfischschnabel gefunden, sagte der niederländische Walpräparator Aart Walen. Normalerweise enthalte der Magen eines Pottwals etwa 20 bis 100 dieser harten, schwerverdaulichen Beißwerkzeuge der Kalmare. «Die Pottwale haben möglicherweise gehungert und schon von ihrem eigenen Fett gelebt», so Walen. Für diese These spreche auch das vergleichsweise geringe Körpergewicht der beiden Jungbullen.