Expertin: Viele Ebola-Patienten haben Angst vor Behandlung

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen will ihre Arbeit für die Menschen in den von Ebola betroffenen Ländern transparenter machen. Zahlreiche Patienten hätten Angst, sich von den Helfern behandeln zu lassen, berichtet die Würzburger Notfallkoordinatorin der Organisation, Anja Wolz. Viele nähmen die Ebola-Behandlungszentren eher als Todeszentren wahr, weil sie mitbekämen, dass Patienten hier auch sterben, sagte Wolz der Nachrichtenagentur dpa. Die Familien behielten ihre Kranken deshalb lieber zu Hause. Damit steige aber die Gefahr für die Angehörigen.