EZB zieht bei Griechenland die Zügel an

Die Europäische Zentralbank hat am Abend bei Griechenland die Zügel angezogen und damit an den Kapitalmärkten für ein kleines Erdbeben gesorgt. Ab dem 11. Februar könnten griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit für EZB-Kredite genutzt werden, teilte die Notenbank der Eurozone mit. Der Eurokurs rutschte daraufhin unter 1,14 US-Dollar, die Wall Street drehte ins Minus und die Kurse von US-Staatsanleihen stiegen an. Mit der Entscheidung beendet die EZB eine Sonderreglung für griechische Anleihen.