Facebook bekämpft «Clickbaits»

Facebook will die Zahl von reißerischen, in die Irre führenden Überschriften reduzieren. Mit Hilfe eines Algorithmus sollen die sogenannten «Clickbaits» ausgemacht und in den News Feeds eingedämmt werden.

Facebook bekämpft «Clickbaits»
Kay Nietfeld Facebook bekämpft «Clickbaits»

«Die Leute sagen uns immer wieder, dass sie eindeutige Headlines bevorzugen», hieß es in einem Blogeintrag des Unternehmens. Demnach wurden Tausende Überschriften und Anreißer zu Artikeln oder Videos ausgewertet.

Zu den «Klickködern», zählen Texte, die absichtlich Informationen zurückhalten oder mit übertriebenen Darstellungen und irreführenden Angaben möglichst viele Leser auf eine Seite locken wollen. Da der Inhalt dann aber meist nicht so spannend sei, wie suggeriert, sei es für Nutzer oft eine Zeitverschwendung.

Als Beispiel nannte das Unternehmen Überschriften wie: «Der Hund bellte den Lieferboten an und dessen Reaktion war unbezahlbar» oder «Er legte Knoblauch in seine Schuhe, bevor er zu Bett ging. Was als nächstes geschah, war kaum zu glauben».