Farc-Rebellen verkünden endgültigen Waffenstillstand in Kolumbien

Die Waffen sollen in Kolumbien nach über 50 Jahren Konflikt dauerhaft schweigen: Nach der Einigung auf einen Friedensvertrag mit der kolumbianischen Regierung haben die Farc-Rebellen einen endgültigen Waffenstillstand verkündet. Dieser sollte in der Nacht zu Montag in Kraft treten. In fast vierjährigen Verhandlungen hatten sich die Regierung und die Farc auf eine Landreform, die künftige politische Teilhabe der Rebellen, neue Ansätze im Kampf gegen den Drogenhandel und eine Entschädigung der Opfer verständigt. Das Volk muss dem Friedensvertrag am 2. Oktober noch zustimmen.