Fast 1000 Tote im Irak im Oktober

Im Oktober sind im Irak fast 1000 Menschen bei Terroranschlägen und Kämpfen ums Leben gekommen. Das Büro der Vereinten Nationen in Bagdad teilte mit, landesweit seien im vergangenen Monat 979 Menschen getötet worden.

Das sind exakt so viele Todesopfer wie im Monat September. Die Sicherheitslage im Irak hat sich seit Jahresbeginn dramatisch verschlechtert.

Regierungschef Nuri al-Maliki, der sich seit Dienstag in Washington aufhält, fordert von den USA die Lieferung von Kampfhubschraubern und anderen modernen Waffensystemen, «um den Terrorismus zu bekämpfen». Die US-Regierungsmitglieder und einige Senatoren sind jedoch der Meinung, dass Al-Maliki mit seinem zunehmend autokratischen Führungsstil selbst zu dieser Eskalation der Gewalt beigetragen hat.

Die Mehrheit der Terroropfer im Irak sind Zivilisten. Laut UN waren von den 979 Irakern, die im Oktober getötet wurden, 852 Zivilisten. Insgesamt wurden 1902 Menschen verletzt.