Fast jede zweite rassistisch motivierte Straftat wird im Osten verübt

Fast die Hälfte aller rassistisch motivierten Gewalttaten ist einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr in Ostdeutschland und Berlin verübt worden. Der Anteil liege bei 47 Prozent, obwohl die Ostdeutschen nur knapp 17 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen, berichtet die «Mitteldeutsche Zeitung» unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Demnach entfielen 2014 genau 61 der bundesweit 130 rassistischen Gewalttaten auf die neuen Länder. Das entspricht einem Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.