«FAZ»: Kanzleramt stoppt Verbot von Preiserhöhungen für Medikamente

Union und SPD steuern schon vor der Regierungsbildung auf ihren ersten Konflikt zu. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» hat das Kanzleramt die im schwarz-roten Koalitionsvertrag verabredeten Pläne gestoppt, die Pharmapreise ab Januar weiter streng zu regulieren. Damit seien Zwangsrabatte und die Fortsetzung des Verbots von Preiserhöhungen erst einmal vom Tisch, berichtet das Blatt. Den Kassen könnten damit 2014 erhoffte Einsparungen in Höhe von 500 bis 700 Millionen Euro entgehen. Die SPD wolle das allerdings nicht akzeptieren.