FC Bayern und ALBA mit deutlichen Euroleague-Pleiten

Der FC Bayern München und ALBA Berlin haben im Kampf um die Qualifikation für die Euroleague-Zwischenrunde die erwarteten Niederlagen gegen die europäische Spitzenklasse hinnehmen müssen.

FC Bayern und ALBA mit deutlichen Euroleague-Pleiten
Nicolas Armer FC Bayern und ALBA mit deutlichen Euroleague-Pleiten

Der deutsche Meister aus München musste sich dem haushohen Favoriten FC Barcelona mit 77:99 (39:60) geschlagen geben. Damit kassierte das Team von Trainer Svetislav Pesic die zweithöchste Heimniederlage seiner noch jungen Euroleague-Historie. Pokalsieger ALBA verlor bei ZSKA Moskau klar mit 66:95 (24:48).

Vor 6700 Zuschauern in München, darunter auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Arjen Robben und Claudio Pizarro, war Nihad Djedovic mit 14 Punkten der erfolgreichste Werfer für die Gastgeber. Beim zweimaligen Euroleague-Champion traf Juan Carlos Navarro mit 16 Zählern am häufigsten. Der in dieser Woche verpflichtete Point Guard Bo McCalebb konnte auf Münchner Seite keine großen Akzente setzen. Beim Gast kam Nationalspieler Tibor Pleiß (3 Punkte) zu 15 Minuten Einsatzzeit. Nach nur einem Sieg in den sechs Partien haben die Münchner nur Minichancen auf die Top 16. Nächster Gegner ist am kommenden Freitag auswärts das Team von Panathinaikos Athen.

Das Gäste-Team um das spanische Idol Navarro demonstrierte große Abgeklärtheit. Angeführt von Robin Benzing, der sechs der ersten acht Bayern-Punkte erzielte, lagen die Münchner zwar anfänglich vorn. Doch in der fünften Minute übernahm das Star-Ensemble aus Barcelona die Führung - und baute sie mehr und mehr aus.

Für die Berliner war es die vierte Saison-Niederlage auf internationalem Parkett. Mit zwei Siegen besteht aber dennoch eine gute Chance auf den Einzug in die Zwischenrunde. Reggie Redding war mit 16 Punkten bester Korbschütze bei ALBA.

ZSKA musste auf seinen Starspielmacher Milos Teodosic verzichten. Dennoch hatten die Berliner bereits im ersten Viertel mit 11:28 nicht den Hauch einer Chance gegen den russischen Top-Club. Die Albatrosse verzeichneten zu viele Ballverluste, auch den Rebound dominierte Moskau deutlich. Zur Pause lag ALBA deutlich mit 24:48 hinten.

Im dritten Viertel ließen es die Moskauer langsamer angehen und ließen die Berliner den einen oder anderen guten Angriff erfolgreich abschließen. ALBA bewies weiter Moral und entschied den vorletzten Spielabschnitt gar mit 22:20 für sich - das Match war aber schon entschieden.